Entspannung und Abkühlung an heimischen Badeseen: Tipps für den ungetrübten BadespaßOb italienische Adria oder portugiesische Algarve - Badestrände in ganz Europa locken in diesen Sommertagen wieder zigtausende Badegäste aus Deutschland an. Wer seinen Urlaub aber zuhause verbringen möchte, der findet Abkühlung und Erholung auch in den heimischen Badeseen. |

Länge: 1'26'' Autorin: Viktoria Will Sprecher: Kai Lohmann
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<Anmoderationsvorschlag 1:>
Ob italienische Adria oder portugiesische Algarve - Badestrände in ganz Europa locken in diesen Sommertagen wieder zigtausende Badegäste aus Deutschland an. Wer seinen Urlaub aber zuhause verbringen möchte, der findet Abkühlung und Erholung auch in den heimischen Badeseen. Trotz der allgemein guten Wasserqualität in Deutschland haben wir einige nützliche Tipps für einen wirklich ungetrübten Badespass. Kai Lohmann berichtet.
<Atmo> Geräuschkulisse Badesee
<Sprecher:>
Ferienzeit, Badezeit. Besonders an den heißen Tagen lockt das kühle Nass. Dabei geht der Trend immer mehr zum Baden in Bagger- und Waldseen, die natürliche Erfrischung inmitten der Natur versprechen. Aktuelle Studien zeigen jedoch, dass einige Gewässer, obwohl auf den ersten Blick sauber, auch Gesundheitsrisiken bergen können. Dazu Hausarzt Dr. Reiner Frenken:
<O-Ton Dr. Reiner Frenken:>
Da das Wasser in den Badeseen ein natürliches Wasser ist, kann es zu Verunreinigungen kommen, insbesondere durch E.Coli-Keime. Diese können vom Schwimmer versehentlich verschluckt werden und das kann dann zu Übelkeit führen.
<Sprecher:>
Auch kann es nach dem Schwimmen in Einzelfällen zu Hautreizungen kommen - aber das muss nicht sein, wenn man ein paar einfache Regeln beachtet: Gründliches Duschen und Haarewaschen etwa sind nach dem Badeausflug unverzichtbar, Bakterien aus dem Wasser bleiben auch in Badehosen, Bikinis und Strandlaken zurück. Weil Badesachen aber häufig aus Elasthan und bunten Kunstfasern bestehen, können sie nur bei niedrigen Temperaturen gewaschen werden und mit Waschmittel allein werden Bakterien und Keime nicht restlos entfernt. Prof. Dr. Martin Exner, Direktor des Hygieneinstitutes der Universität Bonn:
<O-Ton Prof. Dr. Martin Exner:>
Bei Temperaturen unter 30 Grad fällt der Temperatureffekt zur Abtötung von Mikroorganismen vollständig weg. Man muss dann damit rechnen, dass auch noch Mikroorganismen von anderen Wäscheteilen auf die Wäsche übertragen werden.
<Sprecher:>
Mittlerweile gibt es jedoch spezielle Zusatzprodukte wie z.B. Hygienespüler, so dass Bakterien und Keime auch bei niedrigen Waschtemperaturen restlos entfernt werden.
<Abmoderationsvorschlag fürs Gewinnspiel:>
Und damit Ihre Wäsche in Zukunft auch bei niedrigeren Temperaturen hygienisch rein ist, habe ich hier für Sie einen Jahresvorrat Persil Hygiene Spüler - und zwar frei Haus. Jetzt anrufen...
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